| A K T U E L L E S . . . | |||||||||||||||||||||||||||||
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"Tue Gutes und Sprich darüber!"...
... unter diesem Motto wollen wir Sie auf dieser Seite laufend über unser Vereinsleben informieren. In einem so vielseitigen Verein gibt es laufend Ereignisse, über die wir berichten können. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie über unsere aktuellen Projekte und Veranstaltungen aber auch über längst vergangene Zeiten. In den nächsten Wochen wird unser Pressearchiv aus den letzten 60 Jahren DRK Schledehausen mit Bilder (soweit vorhanden) auf dieser Seite eingearbeitet. Die folgende Tabelle soll Ihnen helfen, den Überblick zu behalten. Einfach auf die Überschrift klicken und Sie gelangen zu dem gewünschten Bericht. |
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Aktuelle Pressemitteilungen vom Deutschen Roten Kreuz finden Sie
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| 23.06.2010: Infoveranstaltung zur Fusion | ||
DRK-Ortsvereine streben Fusion ansteb Bissendorf.Aus drei mach eins? Geht es nach dem Wunsch der Chefs des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Gemeinde Bissendorf, dann könnte künftig ein gemeinsamer Verein entstehen. Das letzte Wort sollen aber die Mitglieder haben. Hintergrund der Fusionspläne ist, das Überleben des DRK in der Gemeinde zu sichern. Demografischer Wandel und das fehlende Engagement einer von Konsum geprägten Gesellschaft - für den Bürgermeister und Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Wissingen Guido Halfter sind das die strukturellen Gründe, warum das DRK in Schledehausen, Wissingen und Bissendorf keine neuen Mitglieder findet. "Schließen wir uns zusammen und geben wir dem DRK wieder ein Gesicht", warb Halfter bei einer Diskussionsveranstaltung in Schledehausen. Für Michael Lingner vom dortigen DRK würde mit einem Zusammenschluss längst gängige Praxis vereinfacht. Schon heute stimmten sich die Aktiven der Ortsvereine Wissingen und Schledehausen bei ihrer Arbeit ab, da sonst Bereitschaftsdienste gar nicht mehr möglich wären, so Lingner. Bedenken meldete Monika Brockmeyer vom Ortsverband Bissendorf an. Zwar sei auch sie für einen Zusammenschluss, doch die Arbeit ihres Ortsvereins - man kümmert sich um Senioren - ließe sich nicht verlegen: "Ich kann den älteren Menschen nicht zumuten, weite Strecken zu fahren." Denn die Planungen sehen vor, dass nach einem Zusammenschluss ein DRK-Zentrum für Mannschaften und Fahrzeuge entstehen soll. "Hier bietet sich beispielsweise aufgrund der geografischen Lage Wissingen an", sagte Halfter. Doch konkrete Pläne über die Lage des neuen Hauses gebe es nicht, betonte er. Die rechtliche Seite einer Fusion schilderte Wilhelm Stoffregen. Da Kooperationen zwischen den Ortsvereinen laut Satzung nicht möglich seien, bliebe nur der Weg der Verschmelzung, führte der Justiziar des DRK-Kreisverbandes aus. Dabei könne man zwischen einer Fusion nach dem Umwandlungsgesetz oder nach dem BGB wählen. "Immer entsteht dabei aber etwas Neues", so Stoffregen. In Mitgliederversammlungen der drei Ortsvereine soll nun das Vorhaben in den nächsten sechs Monaten diskutiert werden. Wichtig sei, dass die Basis mitgenommen und nichts erzwungen werde, versicherten die Vorsitzenden. Das DRK in der Gemeinde Bissendorf führt rund 700 Mitglieder in der Kartei, von denen derzeit gut 40 zu den Aktiven zählen. Aus: Neue Osnabrücker Zeitung vom 23.06.2010 |
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| 05.04.2010: Schupperstunde beim JugendRotKreuz | ||
EinladungJugendRotKreuz lädt zur Schnupperstunde einDas Jugendrotkreuz (JRK) der Ortsvereine Bissendorf, Schledehausen und Wissingen lädt Euch, liebe Schülerinnen und Schüler aus der 1. und 2. Klasse, zu einer Schnupperstunde ein.Am Freitag, den 23. April 2010 von 16:30 - 18:00 Uhr im DRK-Zentrum in Wissingen. Wenn IHR Interesse habt mit viel Spaß die Erste Hilfe kennen zu lernen, dann kommt zu unserer Schnupperstunde. Wenn Euch unser Kennenlerntag gefallen hat, dann könnt ihr alle 2 Wochen freitags zu unserer Gruppenstunde (16.30 Uhr im DRK-Zentrum Wissingen) kommen. In den Gruppenstunden steht neben der Ersten Hilfe und den Grundsätzen des Roten Kreuzes vor allem lustige Freizeitaktionen an erster Stelle. Ein Highlight ist der jährliche Kreiswettbewerb. Hier treffen sich einmal im Jahr JRK-Gruppen aus dem Landkreis Osnabrück um sich in den Bereichen Erste Hilfe, Musisch/Kulturell, Rotkreuzwissen, sowie in dem Bereich Sport und Spiel zu messen. |
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| 07.03.2010: Einsteiger-Kurs beim DRK | ||
Wenn nicht jetzt - wann dann?DRK Ortsvereine Schledehausen und Wissingen starten kostenlosen Einsteiger-KursBissendorf. Die DRK Ortsvereine der Gemeinde Bissendorf bieten ab dem 7. April für alle an der Arbeit des Roten Kreuzes Interessierten einen Einsteiger-Kurs an. Bis zu den Sommerferien nehmen die Teilnehmer eine ganz besondere Perspektive ein und werfen jeden Mittwoch von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen des außergewöhnlichen Freizeitengagements "Rotes Kreuz". Zudem ist ein kostenloser Erste-Hilfe-Kurs inklusive. Dieser wird zum Beispiel für den Führerschein oder die JuLeiCa benötigt.Das in der Region einzigartige Lehrgangskonzept bietet einen Überblick über die vielfältigen DRK-Aufgaben und vermittelt Grundlagen aus den Bereichen Erste Hilfe, Sanität, Betreuung, Verpflegung, Technik und Kommunikation im Einsatz sowie der DRK-Strukturen. "Uns ist wichtig, dass der Einsteiger-Kurs in erster Linie Spaß macht und sich alle wohlfühlen. Teamwork spielt bei uns eine wichtige Rolle - im Lehrgang und natürlich auch bei jedem Einsatz", so Heinrich Wiele, Bereitschaftsleiter in Wissingen. Die Teilnehmer "schnuppern" in die abwechslungsreichen Aufgaben des Roten Kreuzes hinein und können so ganz unverbindlich und in Ruhe ausprobieren, ob und in welcher Form sie sich im DRK engagieren wollen. Bis zu den Sommerferien haben sie so viele Themen kennengelernt und können auf ein umfangreiches Wissen zurückgreifen. "Es lohnt sich, einen Teil seiner Freizeit in einem Team aus engagierten Menschen zu verbringen", verspricht Gerit Höhle, Bereitschaftsleiter in Schledehausen. "Viele Bürger aus der Gemeinde Bissendorf und der Umgebung machen schon bei uns mit - sie alle haben ein ehrenamtliches Engagement gesucht mit dem sie anderen helfen und zeigen können, was in ihnen steckt." Anmeldungen für den Einsteiger-Kurs und Informationen über die Arbeit der DRK Ortsvereine Schledehausen und Wissingen erhalten Sie im Internet unter www.DRK-Bissendorf.de oder telefonisch unter 0176/64285165. |
Die Informationsplakate zu der Aktion: Wenn nicht jetzt - wann dann? |
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| 20.01.2010: Bereitschaftsversammlung | ||
DRK Bereitschaft startet mit Wahlen ins neue JahrHöhle und Wegner einstimmig in die Bereitschaftsleitung gewähltSchledehausen. Das DRK Schledehausen ist auch 2010 traditionell mit der Bereitschaftsversammlung ins neue Jahr gestartet.Am 20. Januar standen unter anderem die Wahlen der Bereitschaftsleitung und Ehrungen auf der Tagesordnung. Die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Katrin Schwager hat sich nach vier Jahren ehrenamtlichen Engagements an der Spitze der Bereitschaft nicht wieder zur Wahl gestellt. Sie hat ihren Lebensmittelpunkt aus beruflichen Gründen nach Hannover verlegt, wird aber dem DRK Schledehausen auch zukünftig als Helferin und Beraterin zur Verfügung stehen. Alter und neuer Leiter der Bereitschaft ist Gerit Höhle, der einstimmig wiedergewählt wurde. Ihm zur Seite steht ab diesem Jahr Benjamin Wegner, der in den letzten Jahren bereits viel Erfahrung als Helfer und Gruppenführer in der Bereitschaft sammeln konnte. Dem 25-jährigen Industriemechaniker wurde ebenfalls einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Für 5 Jahre Mitgliedschaft beim DRK wurden Sarah Neumann, Kai Brörmann, Christoph Riehemann, Eckhardt Schmedt und Christian Wächter geehrt. Auf 10 Jahr Mitgliedschaft konnte Benjamin Wegner zurückblicken. Für bereits 15 Jahre wurden zudem Gerit Höhle, Frank Koch, Gerrit Kruse und Stefan Rüsse ausgezeichnet. Dr. Michael Lingner, der Vorsitzende des Ortsvereins, nahm die Ehrungen vor und gratulierte der neuen Bereitschaftsleitung. "Ich freue mich, dass wir hier in Schledehausen eine so aktive und gut funktionierende DRK-Bereitschaft haben. Das ist alles andere als selbstverständlich und eine echte Bereicherung für den Ortsverein und das gesellschaftliche Leben in Schledehausen" so Lingner in seinem Grußwort. |
Von links nach rechts: Gerit Höhle, Katrin Schwager und Benjamin Wegner |
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| 14.07.2009: Dienstabend bei Fa. Felix Schoeller jr. | ||
DRK bekämpft FeuerGemeinsamer Dienstabend zum richtigen Umgang mit FeuerlöschernBissendorf. Die DRK-Bereitschaften Schledehausen und Wissingen trafen sich am 14. Juli zum ersten Mal in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Dienstabend. Auf dem Gelände der Fa. Felix Schoeller jr. wurde unter fachkundiger Leitung von Rolf Striedelmeyer, dem Leiter der Werksfeuerwehr, der richtige Umgang mit Feuerlöschern geübt.Einem kleinen oder großen Brand können natürlich auch die Mitglieder der Bereitschaften des DRK bei Ihren Diensten und Einsätzen begegnen. Um bis zum Eintreffen der Profis von der Feuerwehr fachkundig zu helfen, wurde der Dienstabend von den Bereitschaftsleitern Heinrich Wiele und Gerit Höhle angesetzt. "Wir werfen gerne einen Blick über den Tellerrand. Daher freuen wir uns über die Möglichkeit unseren Helferinnen und Helfern in diesem Rahmen auch Wissen vermitteln können, das nicht zu den zentralen Aufgaben des DRK gehört", so Wiele. In die praktischen Übungen streute Striedelmeyer informativ theoretisches Wissen über Brandklassen und verschiedene Modelle von Feuerlöschern. Bevor es auf dem Gelände der Werksfeuerwehr Schoeller richtig heiß wurde gab Striedelmeyer einen kurzen Einblick in die Theorie. Gemeinsame Dienste der beiden Ortsvereine sollen auch in Zukunft durchgeführt werden. "Eine gute Ausbildung der DRK-Bereitschaften Schledehausen und Wissingen ist wichtig und kommt der Gemeinde Bissendorf zu Gute", erläutert Höhle die regelmäßige Zusammenarbeit. |
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| 07.03.2009: Jugendrotkreuz übernachtet im DRK-Zentrum | ||
Eine Nacht beim DRKViel Spass bei Pizza und einem FilmIm März 2009 hat die JRK Gruppe "Die wilden Hilfsbereiten" einen kunterbunten Abend und Nacht im DRK Heim verbracht. Der Abend wurde mit einer selbstgemachten Pizza begonnen und mit vielen Spielen und einem Film weitergeführt. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen sind alle glücklich, aber auch sehr müde und kaputt nach Hause gegangen. |
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| 22.12.2008: Jubiläumsblutspende in Schledehausen | ||
Warten auf die Nummer 10 000Horst Kuhn erinnert sich noch gut an den ersten Blutspendetermin in Schledehausen. Das DRK-Blutspendeteam kam dem Ansturm nicht nach und musste auf die Schnelle eine zweite Arbeitsgruppe ordern. Auch am Montag, 22. Dezember, bittet der Ortsverein zur lebensrettenden Spende. Mit dabei ist noch immer Horst Kuhn, dazwischen liegen 50 Jahre, 103 Termine und fast 10 000 Spender. Der erste Blutspendetermin 1958 fand große Beachtung, es war der erste im Kreisverband Osnabrück-Land des Deutschen Roten Kreuzes.Horst Kuhn, damals gerade aktiv in den Ortsverein Schledehausen eingetreten, hatte bei einer Schulung in Hannover von der neuen Blutspendeaktion gehört und diese Idee mit nach Schledehausen gebracht. Beim damaligen Vorsitzenden Dr. Gustav Laumann und der Sozialdienstleiterin Martha Heieler fand er ebenfalls Zuspruch, genauso wie bei den Schledehausern. Die kamen prompt in Scharen in das Café des Hotels Bracksiek. 225 Blutspender wurden an diesem ersten Tag gezählt, so viele, dass die Behälter für die Blutkonserven ausgingen und Nachschub geholt wurde. Später fanden die Blutspenden in der Grundschule statt - zunächst in den Klassenräumen, dann in der Aula. Seit zwei Jahren nutzt das Team die optimalen Bedingungen in den Osnabrücker Werkstätten an der Heinrich-Gerdom-Straße. Ausreichende Parkplätze, großzügige Räumlichkeiten und eine große Küche gleich nebenan, hier sei alles perfekt, so Horst Kuhn. Warum nach dem großen ersten Erfolg des Termins 1958 vier Jahre Pause war, weiß der 73-Jährige nicht mehr genau. Jedenfalls fand 1962 die zweite Blutspende statt, darauf regelmäßig einmal im Jahr, dann halbjährlich und seit drei Jahren viermal pro Jahr. Früher kamen zwischen 120 und 150 Blutspender zu jedem Termin, heute sind es durchschnittlich 75. Über zögerliche Bereitschaft kann sich der Ortsverein also nicht beklagen, "wenngleich weniger Neubürger kommen", bedauert Kuhn. "Die gute Resonanz liegt wohl auch an der guten Suppe", sagt Marie Schumak. Damit meint sie die Kochkünste von Christa Kuhn. Marie Schumak und Christa Kuhn traten 1963 in das DRK ein und halfen wenig später bei den Blutspendeterminen mit. Seitdem ist Christa Kuhn Imbiss-Chefin. Am Tag der Spende wird um 8 Uhr morgens die Rinderkraftbrühe angesetzt und reichlich Einlage vorbereitet. "Manch einer kommt nur wegen der Suppe", da spricht Ehemann Horst aus Erfahrung. Christa Kuhn und ihre fünf Helferinnen schmieren dann noch 200 Brötchen und bereiten eine Quarkspeise mit frischem Obstsalat. 12 Aktive des DRK Schledehausen sind bei jedem Blutspendetermin viele Stunden im Einsatz. Vielleicht gibt es am Montag zur Jubiläumsspende eine Überraschung, verraten Christa und Horst Kuhn. Es könnte nämlich sein, dass der 10000. Blutspender kommt. Aus: Neue Osnabrücker Zeitung vom 22.12.2008 |
Foto: Neue Osnabrücker Zeitung
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| 11.10.2008: Kartralley | ||
Ausflug der Bereitschaft zur Indoor-Cart-Bahn10 Rotkreuzler..Text.. |
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| 01.10.2008: Hundetrainer zu Gast beim Roten Kreuz | ||
Tierischer Besuch beim DRK SchledehausenHundetrainer Peter Knoth hält Vortrag zum Umgang mit Hunden von PatientenWie reagiert eigentlich ein Hund, wenn ein Sanitäter in die Wohnung kommt, weil es dem Herrchen nicht gut geht? Was muss der Sanitäter beachten? Wie verrät die Körpersprache des Hundes, ob der Hund es gut meint oder auf den Fremden losgeht, der sich seinem Herrchen nähert? Diese und andere Fragen haben Hundetrainer Peter Knoth und seine Frau Imke den Rot-Kreuzlern am 01.10.2008 im DRK-Zentrum in Schledehausen erläutert.Mit dabei waren seine beiden Hunde Tristan und Isolde. So konnten die interessierten Teilnehmer gleich am lebenden Tier die Körpersprache interpretieren. Was sagen die Ohren des Hundes, seine Rute, die Haarstellung und seine Laute über seinen Gemütszustand aus? Wie nähert man sich dem Hund und seinem Herrchen? Wie lässt sich der Hund evtl. ablenken? Die Sanitäter aus Schledehausen wissen jetzt Bescheid! Im zweiten Teil des Abends hat Isolde noch eindrucksvoll demonstriert, wie sie mit ihrer Nase zu den Uhren und anderen persönlichen Gegenstäden der Teilnehmer den richtigen Besitzer finden kann. Tristan und Isolde werden derzeit von Peter Knoth zu Suchhunden ausgebildet und kann nach der Ausbildung bei der Suche von vermissten Personen wertvolle Dienste erweisen. |
Isolde nimmt die Fährte auf
Isolde hat nach kurzer Zeit die vermisste Person gefunden und darf
endlich spielen.
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| Notfallseelsorger | ||
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| Blutspende | ||
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| 08.09.2008: Dorffest in Schledehausen | ||
Gut getippt und die Dorfwette gewonnenDie Dorfwette fehlte auch in diesem Jahr nicht. Die Frage an die Besucher: Wie viel Kilogramm bringen sieben "gewichtige" Persönlichkeiten auf die Waage? Am Samstag sorgten Vereine und Einrichtungen beim Dorffest Schledehausen darüber hinaus für ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.Zum fünften Mal führten Vereine, die Schule am Berg und die Kindertagesstätten Schelenburg und am Berg das Dorffest durch. Der Hintergrund: Viele junge Familien seien in den vergangenen Jahren nach Schledehausens gezogen, berichtet Helmut Ellermann, Leiter der Schule am Berg. Das Dorffest im Kurpark solle nun dazu beitragen, dass die Zugezogenen mit den "Alteingesessenen" in Kontakt kommen. Dafür hatten die beteiligten Einrichtungen wie schon in den Vorjahren für ein buntes Programm gesorgt. Musik, Tanz- und Turnvorführungen auf der großen Bühne, dazu gab es im Kurgarten etliche Attraktionen wie Bogen- und Torwandschießen, Kletterwand, Mal- und Bastelangebote oder der Überschlagssimulator. Sichtbar wurde auch: Der Bissendorfer Ortsteil Schledehausen scheint ein gefährliches Pflaster zu sein. Zahlreiche Besucher wiesen blutende Wunden und blaue Augen auf. "Urheber" war das Deutsche Rote Kreuz Schledehausen, das natürlich auch auf dem Dorffest vertreten war. Katrin Schwager und ihre Kolleginnen sorgten mit Vaseline, Wachs und Kunstblut für die realistisch anmutende Darstellung von Verletzungen. So entschied sich Dänny (6) für eine Schürfwunde, während Jan (10), selbst aktiv bei den Sportfreunden Schledehausen, eine Schnittwunde favorisierte. Geld in die Kasse brachte auch die "Wiege-Wette". Zur Verfügung stellten sich Bürgermeister Guido Halfter, Ortsvorsteher Ulrich Liehr, Dr. Hans Quast, die Kindergartenleiterinnen Silvia Reiner und Simone Gottmann, Heinrich Ellermann sowie die Gleichstellungsbeauftragte Angelika Rothe. Ein gutes Auge bewiesen Anni Dembowski und Werner Pante, die mit ihren Tipps von 620 Kilogramm am besten lagen, dich gefolgt von Inga Brill, die 625 Kilogramm geschätzt hatte. Das tatsächliche Ergebnis: 621,5 Kilogramm. Sämtliche Erlöse des Dorffestes flossen auch in diesem Jahr wieder in die Jugendarbeit. Diesmal begünstigt: das Jugendrotkreuz und die Jugendfeuerwehr. So wird das Rote Kreuz mit den Einnahmen eine neue Zelthaut anschaffen, die bei Sanitätseinsätzen und für das Zeltlager verwendet werden kann. Die Nachwuchskräfte der Feuerwehr werden ihre Ausstattung um einen Beamer erweitern. Aus: Neue Osnabrücker Zeitung vom 08.09.2008 |
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| 16.08.2008: Jahreshauptversammlung vom Ortsverein | ||
Vorstand neu gewähltMitgliederversammlung nimmt Tätigkeitsberichte entgegen38 Mitglieder versammelten sich am 16.08.2008 im DRK-Zentrum Schledehausen zur Jahreshauptversammlung vom DRK Ortsverein Schledehausen. Dr. Lingner eröffnete seine erste Versammlung als Vorsitzender um 15:10 Uhr. |
Der neu gewählte geschäftsführende Vorstand v.l.n.r. Sandra Bröcker, Dr. Michael Lingner und Gerit Höhle
Die geehrten Horst Kuhn (50 Jahre) und Karl-Heinz Minks (25 Jahre) mit dem Vorstand. |
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| 04.08.2005: Sanitäter vor Ort beim Bürgermeister | ||
"Eine leserliche Hausnummer kann nicht schaden"Sanitäter vor Ort unterstützen in Wissingen und Schledehausen die Arbeit der hauptamtlichen RettungskräfteBissendorf (slx)Fehlende Hausnummern, irreführende Wegbeschreibungen oder falsche Ortsangaben. Die Liste der Ärgernisse, die im Notfall über Leben oder Tod entscheiden können, ist lang. Probleme, mit denen nicht nur hauptamtliche Retter, sondern auch die freiwilligen Helfer der "Sanitäter vor Ort" in Wissingen und Schledehausen zu kämpfen haben. Sanitäter Vor Ort? Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Gruppe freiwilliger Helfer des Deutschen Roten Kreuzes. Vor etwa anderthalb Jahren von den Ortsvereinen Schledehausen und Wissingen ins Leben gerufen, wollen die mehr als ein Dutzend Aktiven im Notfall dafür sorgen, dass die Zeit zwischen dem Eingang des Hilferufes bis zum Eintreffen des Rettungsdlenstes sinnvoll genutzt wird. "Unser Vorteil ist die Kürze der Zelt, in der wir am Ort des Geschehens eintreffen", sind sich die Helfer einig. Während die "normalen" Retter aus Ostercappeln, Melle oder Osnabrück kommen und bis zu zehn Minuten benötigen, leben die Freiwilligen "vor Ort". Parallel zum Rettungsdienst alarmiert, sind sie normalerweise in höchstens vier Minuten da. Jeder Einzelne ist in erster Hilfe geschult und hat einen Notfallkoffer griffbeteit. Je der Ortsverein stellt zusätzlich einen Defibrillator - ein Gerät zur Wiederbelebung bei einem Herzstillstand. Ziel der "SavO" ist aber nicht nur schnelle medizinische Hilfe, sondern auch die Betreuung der Angehörigen in einer solchen Ausnahmesituation. Seit Gründung des Projektes, das auch auf andere Bissendorfer Ortsvereine ausgeweitet werden soll, sind die Sanitäter vor Ort zu rund 100 Einsätzen gerufen wärden. Da alles freiwillig geschieht, kann es auch vorkommen, dass kein "SavO" erreichbar ist. Dennoch, die Quote liegt bei über 80 Prozent. "Wenn die Sanitäter vor Ort nicht ausrücken, wird die Versorgung der Patienten nicht schlechter, wenn sie ausrücken, wird sie aber besser", lobte jetzt Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter das Engagement der 14 Freiwilligen. Obwohl die Sanitäter kein Geld bekommen, ist der Dienst nicht eben billig: 1000 Euro kostet ein Notfallkoffer, ein Defibrillator schlägt mit etwa 2500 Euro zu Buche. Neben finanzieller Unterstützung erhoffen sich die Helfer aber auch ein Umdenken der Bürger: "Eine leserliche Hausnummer an jedem Gebäude kann nicht schaden." Aus: Neue Osnabrücker Zeitung vom 04.08.2005 |
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| 15.04.2004: DRK in neuen Räumen | ||
Schumak: Gebäude ist ein großer Glücksfall für unsBissendorf (reb) Der Schledehausener Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes hat ein neues Zuhause: Das DRK weiht am Sonnabend im ehemaligen Postgebäude an der Bergstraße sein neues Zentrum ein. Die mehr als 50 Mitarbeiter des Ortsvereins atmen auf, mussten sie ihr Ehrenamt bisher doch in einem viel zu kleinen Hinterhaus an der Großen Straße versehen."Ein Umzug war überfällig, denn in den alten Räumen konnten wir nicht mehr effektiv arbeiten", freut sich DRK-Geschäftsführerin Marie Schumak über den "Tapetenwechsel". Gut zwei Monate lang haben die Mitglieder des Schledehausener DRK kräftig angepackt, um den Umzug zu ermöglichen. Sie strichen, tapezierten, renovierten und bauten um. So entstanden eine Küche, ein Besprechungs- und Veranstaltungsraum, ein Büro und ein Lagerraum. Das Büromobiliar stellte die Firma Leeker zur Verfügung, während der Betrieb von Uwe Rasper die Elektro-Installation übernahm, wobei beide Unternehmen laut Schumak "für einen Freundschaftspreis gearbeitet haben". Im Übrigen führte das DRK die Renovierung komplett in Eigenregie durch. Günter Strathmann, Horst Rasper, Horst Kuhn, Helmut Wolf und Horst Pohl waren dabei besonders fleißig. "Die fünf haben viele Tage für uns geopfert", bedankt sich Schumak bei dem Quintett. Maßgeblichen Anteil am Umzug des Ortsvereins hat auch Susanne Tschöpe. Sie ist die Eigentümerin des Gebäudes, in dem zuletzt die Post eine Filiale betrieb. Angesprochen auf eine Nutzung durch das DRK, willigte sie sofort ein. Mehr noch: Auch eine Renovierung der Fassade veranlasste sie. "Frau Tschöpe hat von Anfang an voll mitgezogen. Das war ein ganz großer Glücksfall für uns", freut sich Schumak, zumal die Eigentümerin dem DRK auch günstige Mietkonditionen gewähren wird. Offiziell eingeweiht wird das neue DRK-Zentrum am Sonnabend um 11 Uhr. Aus: Neue Osnabrücker Zeitung vom 15.04.2004 |
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| 31.05.2003: Ergänzende zivilschutzbezogene Zusatzaubildung | ||
EZZA jetzt auch im Kreisverband Osnabrück LandSeit einiger Zeit gibt es die "Ergänzende zivilschutzbezogene Zusatzausbildung" für Unterführer und Unterführeranwärter - kurz EZZA!Diese Ausbildung wird vom Landesverband in allen Kreisverbänden durchgeführt. So auch im Kreisverband Osnabrück Land. Am 31.Mai und 01.Juni kam der Ausbilder Fritz Bretzing im Auftrag des Landesverbandes in die Grundschule nach Schledehausen, wo der Lehrgang stattgefunden hat. Die Räumlichkeiten haben sich für die ca. 15 Teilnehmer aus den verschiedenen Bereitschaften des Kreisverbands gut geeignet. Unter anderem wurden die Themen Radioaktivität, atomare, biologische und chemische Kampfstoffe und Waffen behandelt und vor allem wie das Rote Kreuz aktiv wird, im Fall eines ABC-Unfalls oder terroristischer und kriegerischer Übergriffe. In dem Zusammenhang wurde der Aufbau von Notfallstationen, Dekontaminationsstellen und Behandlungsplätzen, oder auch der Ablauf einer Impfstation, die z.B. bei einem Pockenangriff kurzfristig notwendig wäre, durchgesprochen. Im praktischen Teil standen zunächst die Fahrzeuge, die den Einsatzzügen vom Bund zur Verfügung gestellt werden, im Vordergrund. Hier wurde am LKW der Verpfleger, am Arzttruppwagen und am Viertragewagen der Sanitätskomponente ausgebildet. Am Sonntag hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit unter leichtem Atemschutz und angezogen mit Ganzkörperschutzanzügen zu arbeiten. Gut 30 Minuten lang haben die Teilnehmer Aufgaben wie z.B. die Rettung einer Person mit einer Trage oder den Aufbau eines Zeltes in voller Montur wahrgenommen. Bei strahlendem Sonnenschein ist da so mancher ins Schwitzen gekommen. Nach solch einer Anstrengung durfte das leibliche Wohl natürlich nicht zu kurz kommen. Während des ganzen Lehrgangs wurden die Teilnehmer von Bereitschaftsmitgliedern aus dem Ortsverein Schledehausen verpflegt. Ein reichhaltiges Frühstück, ein köstliches Mittagessen und der selbstgebackene Kuchen gehörten an beiden Tagen dazu und wurden allseitig gelobt. |
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| 15.04.2003: Einsatzzug 1 übt am Alfsee | ||
Alle Retter arbeiteten sofort wie ein eingespieltes TeamRieste (fp) Am Unfallort treten die Helfer Andreas Schaub und Andre Knochenwefel vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) als eingespieltes Team auf - obwohl der Retter aus Oesede den Techniker aus Wallenhorst bisher nicht kannte. "Wir haben hundertprozentig zusammen gearbeitet", meinte Ute Rodewald aus Schledehausen, die mit 50 Kollegen verschiedener Ortsverbände bei einer Übung am Alfsee ein Team für einen Tag bildete."Zunächst wusste eigentlich keiner, welche Qualifikationen der andere hat", erzählte die Retterin von ihren Kollegen aus Oesede, Vehrte und Wallenhorst, die erst am frühen Morgen miteinander Bekanntschaft machten. Dennoch saß jeder Handgriff der bunt gemischten Truppe am nachgestellten Unfallort sofort. "Dabei haben manche Leute gar keine Erfahrung mit dem Einsatzmaterial der anderen Ortsverbände", war Ute Rodewald beeindruckt. "Wir haben hier Spezialisten für Technik und Sicherheit und für Verpflegung. Wir haben Atemschutzgeräteträger und Betreuer für nichtverletzte Personen", erklärte der Kreisbereitschaftsleiter Dag Brinkmann die Vielfalt der Qualifikationen, die am Alfsee versammelt waren. "Nun wird es spannend, wenn man diese verschiedenen Leute mischt und sieht, wie viel sie noch von Reanimation, Kommunikation oder der Orientierung im Gelände wissen." Denn die reibungslose Zusammenarbeit fremder Ortsverbände ist lebenswichtig: "Wenn die Helfer zusammen kommen und einen Einsatz unproblematisch abwickeln, dann ist das wirklich positiv", betonte der Kreisbereitschaftsleiter und vermittelte den Rettern ebenfalls neue Techniken: "Derzeit ist die Lungenkrankheit SARS sehr aktuell. Deshalb bereiten wir unsere Mitarbeiter und das Gerät auf solche Fälle vor." Somit präparierte auch Ute Rodewald einen Rettungswagen für den Transport Infizierter und arbeitete Hand in Hand mit dem Vehrter Sanitätsspezialisten Björn Brinkmann zusammen. Gleichzeitig versorgte Andre Knochenwefel seinen Kameraden Andreas Schaub mit Schutzanzug und Filtermaske und dichtete dessen Arbeitskleidung mit Klebeband ab. "Die Arbeitsaufteilung war sofort klar. Das lief einfach gut", lobte Brinkmann seine Kollegen. Heftige Diskussionen gab es dagegen beim Umgang mit mehreren Landkarten: Die Helfer mussten verschiedene Koordinaten in der Umgebung finden und diese Punkte möglichst schnell anfahren. "Wir konnten konstruktiv streiten und kamen schließlich zu einem Ergebnis", freute sich die Retterin Rodewald. "Das habe ich bislang immer erlebt", schloss der Sanitäter Brinkmann. "Egal mit welchen Leuten man hier zusammen arbeitet. Das klappt sofort." Aus: Neue Osnabrücker Zeitung, vom 15.04.2003 |
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| 14.03.2003: Besuch beim Blutspendedienst in Springe | ||
Jeden Tag ist EschedeDer DRK OV Schledehausen beim Blutspendedienst in Springe8 Mitglieder des DRK-Ortsvereins Schledehausen besichtigten am Dienstag, den 14.10.2003 den Blutspendedienst in Springe. Viermal im Jahr betreut der Ortsverein eine Blutspende in der Aula der Grundschule Schledehausen. Ca. 100 Spender treffen sich dort jedes Mal ein, um einen halben Liter Blut zu spenden. Aber was passiert eigentlich nach der Spende mit dem Blut? Dieser Frage sind die 8 Rotkreuzler auf den Grund gegangen und haben sich auf den Weg nach Springe gemacht. Dort befindet sich das Blutspendeinstitut des Deutschen Roten Kreuzes für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen. Vor Ort wurde zunächst bei Kaffee und Kuchen ein Film über das Institut gezeigt. Danach gab es eine Führung durch das Gebäude. Es wurde anschaulich erklärt und gezeigt, was mit dem Blut nach der Spende geschieht. In Springe werden am Abend nach der Blutspende alle Konserven abgeliefert und dort noch in der Nacht verarbeitet. Das sind allerdings nicht nur die Spenden aus Schledehausen. Jeden Tag sind 38 Teams unterwegs und führen in ganz Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen Blutspenden durch. Pro Tag kommen gut 3000 Konserven in Springe an. Dort werden zunächst in einem Labor die Blutgruppen bestimmt und auf verschiedene Krankheiten (Leberwerte, Hepatitis, Syphilis und AIDS) untersucht. Gibt es nur den geringsten Anhaltspunkt für eine Erkrankung, wird die betroffene Blutkonserve vernichtet, und der Spender erhält eine Nachricht. So ist jede Blutspende auch ein kleiner Gesundheitscheck. Später wird das Blut in seine Bestandteile Plasma, rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und die Blutplättchen aufgetrennt und zu Konzentraten verarbeitet. So kann man das Blut sehr viel gezielter einsetzen, man vermeidet Nebenwirkungen und eine einzige Spende kann gleich mehreren Menschen helfen. Die weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen sind relativ kurzlebig und müssen innerhalb von wenigen Tagen übertragen werden. Das Konzentrat der roten Blutkörperchen ist ca. 5 Wochen haltbar, das Blutplasma dagegen sehr viel länger. Nach der Aufbereitung müssen die einzelnen Konserven verbraucht werden. Der DRK-Blutspendedienst versorgt jeden Tag 320 Krankenhäuser mit dem benötigten Blut.Dafür sind täglich die oben genannten 3000 Spenden unbedingt notwendig. Und der Bedarf wird in den nächsten Jahren noch weiter steigen. Deshalb ist jede einzelne Spende wichtig! Nach dem Rundgang durch das Institut wurden noch offen gebliebene Frage beantwortet. Eine Frage hat die Gruppe besonders berührt. Beim Zugunglück in Eschede gab es Radio- und Fernsehaufrufe, die die Bürger zum Blutspenden animieren sollten. Wie ist der Blutspendedienst damit umgegangen? An diesem Tag wurden die laufenden Termine verlängert. Weitere Termine konnten nicht eingerichtet werden, da weder das Personal, noch die Ausstattung verfügbar war. Viele Bürger nahmen sich den Aufruf zu Herzen und gingen zur Blutspende. Das war sehr wichtig, aber eines sollte man allerdings nicht vergessen. Für den Blutspendedienst ist jeden Tag Eschede. Jeden Tag ist jeder einzelne Spender und jede einzelne Blutkonserve so immens wichtig für die vielen Menschen, die auf fremdes Blut angewiesen sind um zu überleben, dass auch an solchen Tagen, wo man keine Aufrufe in Radio und Fernsehen hört, jede einzelne Spende wertvoll und kostbar ist. |
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| 28.04.2001: Umzug der Heimstätte Jeggen | ||
DRK Schledehausen hilft beim Umzug84 Bewohner werden von Osnabrück nach Jeggen gefahrenAm 28.04.2001 war es soweit. Nach fast 1,5 Jahren Bauzeit, war die Heimstätte Jeggen bezugsfertig und die 84 Bewohner konnten wieder in ihr neues altes Zuhause umziehen. Das DRK Schledehausen übernahm den Transport der Bewohner. Unterstützung kam vom Ortsverein Holzhausen mit einem Rettungswagen. Die Heimstätte Jeggen stellte zwei Rollstuhltransportwagen zur Verfügung, die von Helfern des DRK Schledehausen besetzt wurden. Die Weser-Ems Busgesellschaft stellte einen Bus zur Verfügung, in dem die Bewohner, die nicht im Rollstuhl sitzen, gefahren wurden. Der Bus wurde von mehreren Helfern des DRK Schledehausen begleitet.Insgesamt wurden an diesem Tag 16 Bewohner liegend von Osnabrück nach Jeggen gebracht. 10 Bewohner wurden im Rollstuhl durch die Rollstuhltransportwagen gefahren. Die übrigen 58 Bewohner wurden in zwei Touren von dem Weser-Ems Bus nach Jeggen gebracht. Dazu waren an diesem Tag 17 Helfer aus dem Ortverein Schledehausen insgesamt 242 Stunden im Einsatz. Zu einem kleinen Zwischenfall kam es, als ein Möbelwagen rückwärts in den Rettungswagen des DRK Schledehausen rollte und diesen stark beschädigte. Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt und das Fahrzeug konnte seine Fahrt bald fortsetzen. Als gegen 16:00 Uhr der letzte Bewohner in Jeggen ankam, waren alle glücklich, dass der Umzug genau im Zeitplan und ohne Komplikationen abgeschlossen war. Abends trafen sich alle an dem Einsatz beteiligten Rot-Kreuz-Helfer im DRK-Heim Schledehausen, um den Tag bei Würstchen und Getränken gemütlich ausklingen zu lassen. Im Wohnstift am Westerberg blieben noch 60 Pflegebetten und Nachtschränke zurück. Diese stiftete die Heimleitung für den Aufbau einer Sozialstation im Landkreis Allenstein in Polen. Das DRK-Schledehausen organisierte am 12.05.2001 und 16.05.2001 den Transport der Betten durch den Landkreis Osnabrück nach Polen. Dazu waren 21 Helfer insgesamt 121 Stunden im Einsatz, um den LKW zu beladen. Der Ortsverein Wissingen beteiligte sich ebenfalls an dieser Aktion. |
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| 17.08.1990: Schauübung vom DRK und Feuerwehr zur 900-Jahr Feier | ||
Hilfe für den BürgerDRK und Feuerwehr stellen den Bombenangriff von 1942 nachNicht gerade feierfreudig beginnt die Freiwillige Feuerwehr und der DRK-Ortsverein Schledehausen ihren Beitrag zur 900 Jahr Feier am Freitag, 17. August um genau 18 Uhr. Sirenen heulen, Rauch hüllt die Straßen des Ortskerns ein, über Funk werden benachbarte Wehren und Ortsvereine in Bereitschaft versetzt, Menschen rufen verzweifelt nach Hilfe. Durchaus vereinbar mit dem Auftrag des DRK und der Feuerwehr ist dieser Großeinsatz zum Jubiläumsjahr. Letztlich haben sich die Hilfsorganisationen die Aufgabe gesetzt, in bedrohlichen Situationen zur Stelle zu sein. Diese Einsatzfähigkeit wollen Feuerwehr und DRK den Schledehausern eindeutig unter Beweis stellen, darüber sind sich Marie Schumak, Vorsitzende des DRK und Sozialdienstleiterin und Ortsbrandmeister Günter von See seit den ersten Besprechungen im Winter 1988 einig. Ihr Thema für die geplante Aktion lautet: "Hilfe für den Bürger".Böse Erinnerungen der älteren Schledehauser werden mit den Sirenen wach. Nachgestellt wird die Katastrophennacht des 6. Oktober 1942, als nach einem Bombenangriff 27 Häuser brannten, die wenigen freiwilligen Feuerwehrmänner lediglich ein Fahrzeug, eine Tragkraftspritze und Löscheimer besaßen.Benachbarte Wehren konnten ohnehin nicht zu Hilfe eilen. Am 17. August 1990 "brennen" 9 Häuser und die evangelische Kirche. Verletzte gibt es bei diesem Unglück in großer Zahl, nämlich Mitglieder des Schminktrupps aus Borgloh oder Schledehauser "Laienschauspieler". Benachrichtigt werden von der Leitstelle am Haus Lutte an der Bad Essener Straße über Funk insgesamt 8 Wehren: Belm, Bissendorf, Ellerbeck, Hitzhausen, Jeggen, Niederholsten, Schledehausen und Wehrendorf. Dem DRK Schledehausen werden die Ortsgruppen aus Wissingen, Bissendorf und Vehrte zu Hilfe gesandt. Über 150 Helfer sind zur Stelle, rücken Brandherden zu Leibe, bergen Verletzte, leisten Erste Hilfe. Versorgungszelte des DRK im Kurgarten und am Steinwerk werden zu Anlaufstellen für Hilfesuchende und Verletzte. Verantwortlich für die erste Einschätzung jeder einzelnen, der hierher kommt oder bebracht wird, sind die DRK-Helfer Roswitha Sommer (Steinwerk) und Hermann Wesseler (Kurgarten). Unermüdlich im Einsatz ist Dr. Dietrich Wachsmuth. Die Feuerwehren bieten modernste Technik auf: Drehleitern, Tanklöschfahrzeuge, Löschgruppenfahrzeuge und Einsatzleitfahrzeuge. Nebenher wird die Belastbarkeit der Löschteiche und Hydranten getestet. Teilhaben an den Leistungen der Wehren und des DRK kann jeder Bürger. Die Versorgungszelte stehen offen und die Brandbekämpfung kann hautnah in Augenschein genommen werden. So vielseitig wie im Ernstfall notwendig, werden die Hilfeleistungen: eine Familie muss aus einem Obergeschoss befreit werden, Schockverletzte suchen verzweifelt nach Angehörigen, oder die 30-Meter Drehleiter der Feuerwehr Belm kommt beim Brand des Kirchturms zum Einsatz. Nach einer Stunde ist alles vorbei. Mitgelöscht hat in der Zwischenzeit ein gewaltiger Regenguss und ein prachtvoller Regenbogen steht über dem "Katastrophenort". Eine überwiegend positive Bilanz ziehen Marie Schumak und Günter von See nach dieser hektischen Stunde. Auch auswärtige fachkundige Beobachter, so Dr. Monika Reiter und Oberstleutnant Willi Meder vom Bundeswehrkrankenhaus zeigen sich beeindruckt vom realistischen Hintergrund der Übung. Übrigens ...
Von Marie Schumak |
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