| Einsatzberichte... | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
"... Mitglied bei uns zu sein, bedeutet 24 Std. am
Tag, 365 Tage im Jahr bereit zu sein jegliche Tätigkeiten sofort zu
unterbrechen, um im Ernstfall anderen Menschen zu helfen."
Die Mitglieder des Roten Kreuzes in Schledehausen engagieren sich im Katastrophenschutz, als Sanitäter vor Ort und in der Hilfszugabteilung Niedersachsen. Im folgenden lesen Sie einige unserer Einsatzberichte: |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
nach
oben ![]() |
||
| Bombe hielt Osnabrück auf Trapp | ||
|
DRK Schledehausen unterstützt bei der Evakuierung von 12.000 Bürgern Osnabrück. Das DRK Schledehausen wurde am 21. Oktober nach Osnabrück gerufen. Grund war der Fund eines Fünf-Zentner-Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg am Klushügel. Rund 1.200 Personen mussten bis weit nach Mitternacht in einer Notunterkunft in der Gesamtschule Schinkel betreut werden. Insgesamt wurden 12.000 Menschen evakuiert - auch ein Altenheim war von der Evakuierung betroffen. Die Alarmierung erreichte die Ehrenamtlichen aus Schledehausen gegen 13:00 Uhr. Wie es bei solchen Einsätzen üblich ist, rückten zwei Fahrzeuge aus, um gemeinsam mit Kameraden aus Vehrte und Wallenhorst die Einsatzkräfte aus Osnabrück bei der Einrichtung und dem Betrieb der Notunterkunft zu unterstützen. Zu den vielfältigen Aufgaben der Helfer gehörte der Transport von Rollstuhlfahrern, die Registrierung Betroffener, die Zubereitung und Ausgabe von "Speis und Trank" sowie die Betreuung von pflegebedürftigen Personen. Der Haupteinsatzort der Schledehausener war die Gesamtschule Schinkel, nach offiziellen Angaben wurden hier den Abend über rund 1.200 Personen betreut. Die Helfer arbeiteten dabei Hand in Hand mit Notärzten, Notfallseelsorgern, Feuerwehrleuten, Polizisten und Angehörigen anderer Hilfsorganisationen. Eine besondere Herausforderung bei diesem ungeplanten Einsatz war die Ungewissheit über die Dauer. Zwar sah die ursprüngliche Planung der Polizei vor, dass bis 19 Uhr alle Bewohner das Sperrgebiet verlassen haben, doch der Sprengmeister konnte tatsächlich erst ab 23:22 Uhr mit seiner gefährlichen Arbeit beginnen. Um 0:15 Uhr stand fest, dass die Bombe vor Ort gesprengt werden musste und schon eine halbe Stunde später kam die erlösende Nachricht, dass die Bewohner nun zurück in ihre Häuser können. Für die Helfer begann dann der Rücktransport der Personen, von denen einige zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehr als acht Stunden in der Notunterkunft saßen. Auch die Schule musste für den Unterricht an diesem Morgen wieder hergerichtet werden. So endete der Einsatz für die Helfer aus Schledehausen erst in den Morgenstunden gegen vier Uhr. |
||
nach
oben ![]() |
||
| Feuer in Seniorenwohnanlage in Belm | ||
| Bericht folgt | ||
nach
oben ![]() |
||
| Wohnhausbrand in Belm, Vehrte | ||
|
Am 22.12.2008 wurde die SEG 3 Betreuung des Landkreises Osnabrück zu einem Feuer
in einem Wohnhaus in der Gemeinde Belm gerufen. Da in Schledehausen zeitgleich eine
Blutspende statt fand, rückten die Kameraden von dort ab, um den Bewohnern in
Belm zu Hilfe zu kommen.
Vor Ort stellte sich heraus, dass glücklicherweise niemand bei dem Feuer verletzt wurde. Die Kräfte der SEG blieben vor Ort, um die sanitätsdienstliche Betreuung der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Wegen der parallelen Blutspende in Schledehausen wurde diese Aufgabe von den Kameraden aus Vehrte übernommen, so dass alle Schledehausener Einsatzkräfte die Einsatzstelle schon nach ca. 30 Minuten wieder verlassen konnten. |
||
nach
oben ![]() |
||
| Bombenräumung in Hasbergen | ||
| Bericht folgt | ||
nach
oben ![]() |
||
| Chlorgasunfall im Krankenhaus | ||
| Bericht folgt | ||
nach
oben ![]() |
||
| Verkehrsunfall: Auto gegen Zug | ||
|
Am 10.01.2008 ist es im Bissendorfer Ortsteil Ellerbeck auf einem halbbeschrankten Bahnübergang
zu einem Zusammenstoß zwischen einem Personenzug und einem PKW gekommen. Die Rettungsleitstelle
alarmierte daraufhin neben Feuerwehr und Rettungsdienst auch die Sanitäter vor Ort aus Schledehausen
und Wissingen, sowie die SEG Fükom, die sich aus Kräften der Ortsvereine Schledehausen, Wissingen und
Holzhausen zusammen setzt. Aufgabe der SEG Fükom ist die Unterstützung der Sanitätseinsatzleitung.
Die SEG nahm an ihrem Standort den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst auf und fuhr dann zur Einsatzstelle. Vor Ort stellte sich heraus, dass die zwei PKW Insassen, darunter 1 Kleinkind, bereits durch den Rettungsdienst behandelt wurden. Im Zug mussten noch ca. 90 unverletzte Fahrgäste bis zum Eintreffen von 2 Bussen betreut werden. Die SEG Fükom konnte nach knapp einer Stunde ihren ersten Einsatz seit bestehen der Gruppe beenden. |
||
nach
oben ![]() |
||
| Einsatz beim Sturmtief Kyrill | ||
|
Am 18.01.2007 um 17:50 Uhr forderte die Gemeindefeuerwehr Bissendorf
Verpflegung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr von den DRK Bereitschaften
Schledehausen und Wissingen an. Aufgrund der allgemeinen Lage und
Unpassierbarkeit vieler Straßen, übernahm die Bereitschaft Schledehausen die
Versorgung der Ortsfeuerwehren Ellerbeck, Jeggen und Schledehausen, die
Bereitschaft Wissingen übernahm die Versorgung der Ortsfeuerwehr Bissendorf.
Um 19:50 Uhr wurden 40 Portionen Erbsensuppe ins Feuerwehrhaus Schledehausen geliefert, die Ortsfeuerwehr Ellerbeck versorgte sich im Feuerwehrhaus Schledehausen, die Ortsfeuerwehr Jeggen hatte Verpflegung in Eigenregie organisiert. Um 23:00 Uhr wurde noch Brot und Aufschnitt zur Verpflegung der Einsatzkräfte über Nacht ins Feuerwehrhaus Schledehausen geliefert. Um 19:30 Uhr forderte die Bereitschaft Wissingen Heißgetränke für 110 Betroffenen an, die in einem Zug im Bahnhof Wissingen standen und ihre Fahrt nicht fortsetzten konnten. Es wurden 8 Liter Kaffee und 3 Liter Zitronentee an die Betroffenen ausgegeben. Nach Rücksprache mit der Deutschen Bahn, sollte der Zug nicht evakuiert werden, sondern die Deutsche Bahn stellte einen Schienenersatzverkehr her. Um 20:40 Uhr waren alle Reisenden an die Busse der Deutschen Bahn übergeben. Um 21:58 Uhr rückten die Sanitäter vor Ort zu einem Notfall in der Waldmark aus. Ein Helfer war von einem unstürzenden Baum getroffen worden. Er wurde bis zum Eintreffen des hauptamltichen Rettungsdienstes von den Kameraden versorgt. Aus der Bereitschaft Schledehausen waren die Kameraden Gerth, Höhle, Rodewald, S.Rüsse, Schwager, J.Strakeljahn und Wegner mit den Fahrzeugen RKB 31-11, RKB 31-66 und RKB 47-41 bis 23:30 Uhr im Einsatz. Der Einsatz wurde um 23:30 Uhr beendet. Da am 19.01.2007 noch einige Bissendorfer Gebiete in den Ortsteilen Jeggen und Uphausen seit 20 Stunden keinen Strom hatten, bat die Gemeinde Bissendorf die DRK Bereitschaften Schledehausen und Wissingen um 13:30 Uhr um Erkundung der Lage bei den Betroffenen und Hilfe nach Notwendigkeit. Aus der Bereitschaft Schledehausen waren die Kameraden Lau, A.Rüsse und S.Rüsse mit den Fahrzeugen RKB 31-11 und RKB 31-66 im Einsatz. Bei Eintreffen war die Stromversorgung im Ortsteil Uphausen bei allen Haushalten wieder hergestellt, im Ortsteil Jeggen benötigten 2 Haushalte Wasser, da eine Trinkwasserversorgung über ihren Brunnen nicht möglich war. Bei Anlieferung des Wassers hatten auch diese Haushalte wieder Strom. Der Einsatz wurde um 17:30 Uhr beendet. |
||
nach
oben ![]() |
||
| Hochwassereinsatz 2006 | ||
|
Am Samstag den 08.04.2006 um 21:58 Uhr wurde die DRK Bereitschaft Schledehausen
zu einem Einsatz der Hilfszugabteilung Niedersachsen alarmiert. Einsatzdauer
und -auftrag waren zum Zeitpunkt der Alarmierung nicht bekannt. Nicht einmal 90
Minuten später rückten 7 Helfer der Bereitschaft zum Bereitstellungsraum der
Hilfszugabteilung Niedersachsen in der Scharnhorstkaserne in Hannover aus. Hier
wurden die Einsatzkräfte registriert und vom DRK Kreisverband Hannover-Stadt
mit Getränken verpflegt, während nach und nach die anderen Gruppen der
Hilfszugabteilung aus ganz Niedersachsen eintrafen. Um 02:35 Uhr ging es dann
von Hannover zum Schulzentrum nach Lüchow mit dem Einsatzauftrag Verpflegung
und Unterbringung von 7.000 Einsatzkräften. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg war
tagszuvor aufgrund einer anhaltenden Hochwasserlage Katastrophenalarm ausgelöst
worden.
Am darauffolgenden Tag um 10:00 Uhr erhielt die Gruppe der DRK Bereitschaft Schledehausen den Auftrag in Dannenberg in einem Containerdorf der Polizei eine Notunterkunft für Einsatzkräfte zu erkunden, einzurichten und zu betreiben. Die anderen Betreuungsgruppen der Hilfszugabteilung erhielten ebenfalls Objekte, um dort Notunterkünfte einzurichten und zu betreiben. Das Containerdorf der Polizei in Dannenberg befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Castor Verladebahnhof. Auf dem Gelände befinden sich 10 nahezu identisch ausgestattete Wohncontainer mit je einer Aufnahmekapazität von ca. 100 Personen. Die Container sind 2-geschossig und verfügen je Etage über 16 Schlafräume die mit je 2 Etagenbetten, einem Tisch, Stühlen sowie Spinden und einem Kleiderständer ausgestattet sind. Außerdem gibt es auf jeder Etage sanitäre Anlagen, eine Teeküche mit 2 Kühlschränken und einem Elektroherd sowie eine Spüle, einen Aufenthaltsraum mit Satellitenfernsehen, einen Lagerraum, sowie 3 Funktionsräume, die als Büro, Lager oder sonstiges Verwendung finden können. Neben den Containern gibt es auf dem Gelände eine große Halle, die als Speise- und Aufenthaltsraum für Einsatzkräfte genutzt wurde. Das Containerdorf wird von der Polizei bei Castor-Einsätzen genutzt und steht sonst leer. Bei Ankunft im Containerdorf erhielt die Betreuungsgruppe der DRK Bereitschaft Schledehausen von Polizeibeamten der Bezirksregierung Lüneburg eine Lageeinweisung. Auf dem Gelände waren 500 Bundeswehr Soldaten untergebracht, die alles in Eigenregie organisiert hatten. Die übrigen 500 Plätze waren für zivile Einsatzkräfte von Feuerwehren, THW und verschiedenen Hilfsorganisationen vorgesehen. Der Auftrag der Betreuungsgruppe der DRK Bereitschaft Schledehausen war in den folgenden Tagen deren Unterbringung, Versorgung mit benötigten Gegenständen des persönlichen Bedarfs, Ausgabe von angelieferter Verpflegung sowie sanitätsdienstliche Betreuung der Einsatzkräfte rund um die Uhr in der Notunterkunft. Zur Unterstützung wurden Einsatzkräfte aus den DRK Kreisverbänden Braunschweig-Salzgitter, Hameln-Pyrmont und Wolfenbüttel unterstellt. Bei einem Besuch der Abteilungsführung der Hilfszugabteilung Niedersachen, Vertretern des DRK Landesverbandes Niedersachsen und des Kreisverbandes Lüchow-Dannenberg zeigte man sich begeistert von der Arbeit der Betreuungsgruppe und sprach allen Beteiligten ein großes Lob aus. Am Mittwoch, den 12.04.2006 entspannte sich die allgemeine Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Alle verbleibenden Einsatzkräfte wurden im Containerdorf der Polizei untergebracht, somit war der Einsatz der Hilfszugabteilung Niedersachsen nicht mehr erforderlich. Am Donnerstag, den 13.04.2006 wurde das Containerdorf um 11:45 Uhr an Einsatzkräfte des DRK Kreisverbandes Lüchow-Dannenberg übergeben. Für die Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Schledehausen war der Einsatz am Donnerstag, den 13.04.2006 um 19:15 Uhr nach fast 5 Tagen beendet. |
|
|
nach
oben ![]() |
||
| Jahrhundertflut 2002 | ||
|
Am Dienstag, den 20.08.2002 um 16:00 Uhr wurde die Hilfszugabteilung
Niedersachsen zum Hochwassereinsatz an der Elbe vom niedersächsischen
Innenministerium alarmiert. Der Einsatzbefehl erreichte unsere Gruppe um 18:00
Uhr. Insgesamt 8 Helfer der Betreuungsgruppe der DRK Bereitschaft Schledehausen
waren keine 2 Stunden später auf dem Weg zum Sammelpunkt der Hilfszugabteilung
in Hannover Miesburg. Die Dauer des Einsatzes war zu diesem Zeitpunkt noch
unklar.
Während der Anfahrt erhielten wir den Auftrag, nicht nach Miesburg zu fahren, sondern nach Uelzen. Dort übernachteten wir in einer Sporthalle. Nach und nach trafen die anderen Gruppen der Hilfszugabteilung ebenfalls dort ein. Insgesamt 194 Einsatzkräfte mit über 50 Fahrzeugen aus 23 verschiedenen Kreisverbänden. Am nächsten Morgen wurde die Hilfszugabteilung Niedersachsen komplett nach Jesteburg (30 km südlich von Hamburg) verlegt. Hier waren wir für die eventuelle Betreuung, Versorgung und Verpflegung von bis zu 7.000 evakuierten Menschen aus dem Südelbegebiet in Bereitstellung. Zu der Ausrüstung gehörten Tausende Feldbetten, Decken, Zelte, Feldkochherde, Kochausrüstung, Verpflegung, Hygiene-Artikel und technisches Gerät. Die Sporthalle in Jesteburg diente als Unterkunft für die Einsatzkräfte. Am Donnerstag wurden von den insgesamt 9 eingesetzten Betreuungsgruppen mögliche Unterkünfte für die Betroffenen erkundet. Dabei wurden Gebäudeskizzen erstellt, ermittelt wie viele Personen jeweils in der Unterkunft untergebracht werden könnten und was in diesem Fall noch an Material, bzw. Ausstattung angefordert werden müsste. Da sich die allgemeine Lage im Südelbegebiet bis Freitag so weit entspannt hatte, dass eine Evakuierung als sehr unwahrscheinlich galt, erhielten wir nach Mittag den Auftrag, 1.000 Feldbetten und 2.000 Decken zusammen mit einer weiteren Betreuungsgruppe und Teilen der Logistikgruppe zum Katastrophenzentrum im Landkreis Dannenberg zu bringen. Da höchste Eile geboten war, wurden die 100 km von Jesteburg nach Dannenberg mit Sondersignal zurückgelegt. Samstag wurde die Hilfszugabteilung noch nach Artlenburg geschickt, um vor den Augen des niedersächsischen Innenministers Heiner Bartling 60.000 Sandsäcke, die dort auf dem Deich nicht mehr benötigt wurden, zu entfernen. Am Sonntag, den 25.08.2002 wurde der Einsatz der Hilfszugabteilung beendet. |
|
|
nach
oben ![]() |
||
| Busunfall auf der BAB 1 | ||
| Am Feitag, den 06. Juli 2001 wurde die SEG 3 des Landkreises Osnabrück gegen 11:00 Uhr zu einem Busunfall auf der BAB 1 bei Wallenhorst gerufen. Ein mit Kindern besetzter Bus war auf ein Stauende aufgefahren. Da die Lage zunächst unklar war und die Uhrzeit vermuten ließ, daß viele Helfer am Arbeiten sind, wurde die SEG 3 von der DRK Bereitschaft Schledehausen unterstützt. Die Kinder wurden mehrere Stunden in der Wallenhorster Schule betreut, bis ein Ersatzbus zur Verfügung stand. |
|
|
nach
oben ![]() |
||
![]() |
||